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05/21/19

CKC Vereinsfahrt auf Schwalm und Eder

Für den 07. April 2019 hatte Christian Gösel für uns eine sonntägliche Vereinsfahrt auf der Eder geplant, und zwar die Strecke von Anraff bis Gensungen (23km). Bereits in der Rundinfo per mail stand vorsichtigerweise „wenn der Wasserstand mitmacht“... – naja, der Wasserstand hat nicht mitgemacht. Dafür aber eine lustige Gruppe von 7 Kanutinnen und Kanuten, die dann eben spontan ersatzweise zunächst die Schwalm befuhren. 

Los gings bei früh-frühlingshaftem (= kühl-sonnigem) Wetter kurz nach der Abfahrt von der  A49 bei Kerstenhausen. Und los gings auch wenig später nach dem Einstieg mit einem Reinfall. Wer und warum wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, ist halt dumm gelaufen...

In schönen Schwüngen plätscherte die Schwalm durch die Wiesen, vorbei am imposanten alten Backsteingebäude des Borkener Kraftwerks, über ein für uns und den Wasserstand etwas zu hohes Wehr (also: umtragen) und vorbei an Gombether und Singliser See, von denen man auf dem Flüsschen überhaupt nichts mitbekommt (hab ich erst im Nachhinein auf dem  Luftbild entdeckt). Auf Höhe Singliser See machten wir dann an einem schon etwas baufälligen Wehr eine Mittagspause, zu der sich die Sonne natürlich sofort in den Wolken versteckte.

Auf dem weiteren Weg kurz vor den „Wichtellöchern“ (google-Luftbild weiß alles;) bei Uttershausen dann eine Überraschung: mitten im idyllischen Fluss liegt ein Baum im Weg! Da hilft nix: Eine Stelle am dicht bewachsenen Ufer zum Ausstieg muss erst mal gefunden werden, und dann erfolgte ein kleiner Fußmarsch auf dem zum Glück ebenen Weg neben der Schwalm entlang, bis eine Treppenanlage am Pegel Uttershausen den Wiedereinstieg ermöglichte.

Die Einmündung der Efze habe ich komplett verpasst, obwohl ich darauf geachtet hatte. Denn anhand des Homberger Burgberges konnte man sich in dem ansonsten eher flachen Gelände ganz gut orientieren, auch wenn die Schwalm keine Möglichkeit auslässt, einen weiteren Haken zu schlagen.

Östlich von Wabern gings dann einen kleinen Kanal an der Mühle bei Harle entlang, natürlich nur bis zum Wehr. Wieder raus, wieder rein – in diesem Fall erfolgte der Einstieg über eine extrem steile Böschung hinunter. Ein kleines bisschen zu steil für die mutige Gastpaddlerin, so dass für den Frühlingsausflug die 2. Baderunde anstand.

Der schöne Tag und die nette Gemeinschaft sorgten aber dafür, dass die Stimmung daran keinen Schaden nahm und so gings weiter auf der bald etwas breiteren, immer noch rasch dahinströmenden, aber deutlich weniger „spritzigen“ Eder. Denn bei Altenburg kamen wir dann doch noch auf unser ursprünglich geplantes Gewässer und konnten die Fahrt mit dem Tagesziel Gensungen auf der Felsberger Seite erfolgreich abschließen.

Vielen Dank an Christian für die Planung und an die ganze Gruppe für die reibungslosen An- und Abfahrtlogistik und die gute Stimmung unterwegs!

 

Daniel Spies