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06/19/18

CKC Vereinsfahrt zum Hamburger ACC über Himmelfahrt 2018

Am Mittwoch, 30.05.2018, reisten die meisten der 16 CKC ´er an. Wir hatten Quartier im ACC (Alster Canoe Club) . Es war für mich „Landei“ schon recht ungewohnt laut, startete doch so ca. alle 2 Minuten ein Flugzeug vom nicht sehr weit entfernten Flughafen. Außer nachts, da war es ruhig und wir konnten gut schlafen. Trotzdem ist der ACC sehr schön und vor allem direkt an der Alster gelegen.

Donnerstag, 31.05., ging es nach dem Frühstück dann gegen 9:30 Uhr auf`s Wasser. Durch lauschige Kanäle fuhren wir an Stadtvillen und  Gärten Richtung Außenalster. Dort erwartete uns ein spektakuläres Panorama von Kirchen, der „Elfie“( Elb-Philharmonie) und jede Menge Enten, Gänse, Schwäne und ein paar Ausflugsbarkassen. Nach dem Besuch des Kanuclub Hamburg E.V. paddelten wir weiter.

Über die Binnen-Alster und unter der Fontäne hindurch, (welch herrliche Abkühlung!),  wollten wir Schleusen, aber der Schleusenwärter ließ uns nicht passieren, da wir nicht auf die Elbe weiterschleusen wollten.

So sind wir trotzdem gut gelaunt weiter Richtung ACC, auf einem anderen Weg. Der Rundkurs durch schön schattige Kanäle brachte uns gegen 15:00 Uhr zum Platz zurück. Abends haben wir gemeinschaftlich gegrillt und den ein oder anderen Tropfen durch die durstigen Kehlen rinnen lassen.

Freitag, 01.06., fuhren einige Paddler mit geladenen Booten zur Dove-Elbe, die ein paar Kilometer außerhalb im Südosten Hamburgs fließt, um dem nicht kanalisierten Fluss ein Stück weit zu folgen.

An der Regattastrecke machten wir eine Pause von der Sonne, ein paar sprangen umgehend ins Wasser. Diese Abkühlung tat sehr gut! Der mitgebrachte Proviant tat das seinige.

Wir folgten dem Fluss noch ein paar Kilometer bis zur Tatenberger Schleuse , drehten dann um, um zum Ausgangspunkt dieser  Tour zurück zu kommen. Jeder Schatten war sehr willkommen und sichtlich „platt“ fuhren wir zum ACC.

Wir freuten uns auf den Abend und das Straßenfest auf der Eppendorfer Landstraße. Leider mussten wir feststellen, dass das erst am Samstag startet. Dann gab es auch erste Gewitter und so ließen wir den Abend feucht(!!)fröhlich ausklingen.

Samstag, 02.06., teilte sich das Paddellager. Knapp die Hälfte fuhr mit den geladenen Booten Richtung Lübeck, um statt dem ursprünglich geplanten Ratzeburger See der Wakenitz einen Besuch abzustatten. Ein Fluss ist bei Gewitterneigung vorteilhafter als ein See. Der Startpunkt in Lübeck war gut zu finden und los ging es auf der zunächst seeähnlich verlaufenden Wakenitz. Nachdem eine Kanuregatta und diverse Freibäder passiert waren, änderte sich das Erscheinungsbild immer mehr. Es wurde „flussiger“, ruhiger und die Bäume traten näher heran – die Wakenitz gilt auch als Amazonas des Nordens. Nach einer Kaffee-und-Kuchen-Rast in einem Ausflugsgasthof waren wir nach 20 Kilometern wieder am Startpunkt angekommen. Um den Autobahnstau zu umgehen erfolgte die Rückfahrt über schöne holsteinische Dörfer mit Halt in Ratzeburg bei der legendären Eisdiele Pelz, bei der sich im Sommer immer lange Schlangen bilden.

Der zweite Teil der Gruppe paddelte an dem Tag die Alster hoch. Wegen Regen wurden die Boote erst gegen 10:30 zu Wasser gelassen wurden. Peter und Dagmar sowie Karsten und Manuela bestiegen ihre Kanadier, Manfred und Stephan waren in Einer-Kajaks unterwegs.

Nun ging es auf der Alster flussaufwärts bis zur Fuhlsbüttler Schleuse. Auf der kanalisierten Alster bestaunten wir die am Ufer liegenden Villen und Vereinsgrundstücke. An der Fuhlsbüttler Schleuse verließen wir unsere Boote, um sie über eine Rollenbahn ins Oberwasser zu bringen. Nach dem durchfahren des Alster/Mühlenteichs kamen wir zu einer ursprünglichen Alster die sich mäanderförmig durch einen grünen Dschungel schlängelte, es war kaum zu glauben dass wir noch mitten in Hamburg waren. Nun wurde die Alster immer schmaler und überwachsener, man kam sich vor wie in einem grünen Tunnel. Vorbei an zwei Kanuvereinen und einem Abenteuerspielplatz der bis in die Alster reichte begaben wir uns in Höhe des Uhlenhorster Hockey-Club wieder auf die Rückfahrt zum ACC. Vor dem Erreichen der Fuhlsbütteler Schleuse kehrten wir noch beim Oberalster-VfW ein. Bei Toast, überbackenem Feta und Currywurst mit Pommes, sowie ein paar Getränken ließen wir es uns gut gehen. Über die Rollenbahn an der Fuhlsbütteler Schleuse erreichten wir wieder das Unterwasser der Alster. Flussabwärts befuhren wir nun die Seitenkanäle der Alster. Über Brabandkanal, Skagerrak-Kanal und Inselkanal erreichten wir unser Quartier beim ACC in Eppendorf.

Am Abend begaben sich noch ein paar Paddler zum Straßenfest auf der Eppendorfer Landstraße. Bei Fischbrötchen, Bier, Eis und Livemusik ließen wir den Tag ausklingen. Als es gegen Zehn Uhr anfing zu regnen begaben wir uns wieder zum ACC und verbrachten den restlichen Abend unter unseren Vorzelten.

Am Sonntag stand dann für alle die Heimreise über eine quälend volle Autobahn A7 nach Kassel an. Im Schnitt hat die Fahrt rund 5,5 Stunden gedauert und hat an den Nerven gezogen.

 

Vielen Dank an Christian und Gerhard für die tolle Organisation.

Auf eine ebenso schöne Tour in 2019

 

Manuela Erbs, Stephan Koch und Christian Gösel