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10/13/19

CKC Herbsttour 2019

Am 1.10.2019 fanden Alexandra und Christian Gösel, mit ihren Töchtern Clara und Greta, Gisela und Volker Führer, Ulrike Schriever und Klaus Ehrhardt, Holger Casselmann und Enkel Luis, Ute Schwerzel und Ich den Schleußiger Weg 1, in Leipzig. Leicht war das nicht. Selbst neueste Navi´s waren überfordert. Umso herzlicher war die Begrüßung untereinander und die gastfreundlichen Paddelsachsen, insbesondere unsere Ansprechpartnerin Angelika Haak, ließen dann Alles wie am Schnürchen laufen. Fahrzeuge, Wohnwagen, Zelte, Boote hatten reichlich Platz. Blitzsaubere Räume, angenehm temperiert, standen zur Verfügung. Sogar ein Holzofen durfte von uns befeuert werden, was später zum trocknen unserer Sachen zusätzlicher Komfort war. Wir richteten uns ein.

Das Wetter zeigte sich am nächsten Tag undurchschaubar, es mußte "gelesen" werden. Zahlreiche Wetter-Apps wurden gedeutet, ehe wir am 2.10. gegen 14 Uhr erstmalig aufbrachen. Ohne naß zu werden gelang die Fahrt, durch grüne Landschaften, nicht ganz gemäß Plan, aber immerhin wurden ca. 15 km gefahren. Eisvögel, Nutria und Biber waren von einem "Paddelsachsen" angekündigt worden. Biber wurden nicht gesichtet, dafür aber Graureiher. Wasser und Bewuchs wechselten, von trüb bis glasklar und von üppig bis gering. Vielfach hatten die Wasserpflanzen die Form von Flaschenbürsten, deren botanische Namen niemand kannte. Am späten Nachmittag traf dann auch Andrea Casselmann ein. Sie war mit dem Zug nachgekommen. Am langen Tisch, im Gemeinschaftsraum, wurde es Abends gemütlich.

Am 3.10. wurde es schon früh lebhaft auf dem Gelände unserer Gastgeber, der Feiertag wurde nicht nur von uns genutzt. Auch wir trauten uns, in großer Zahl, schon um ca. 10 Uhr raus. Auf den innerstädtischen Wasserwegen ging es hinaus zum Cospudener See. Der See war durch Wind (Stärke 3-4) schwer zu fahren. Ganz ungefährlich war dies auch deshalb nicht, weil Wind und Wellen aus ungefär 1 Uhr kamen und kentergefahr bestand. Immerhin ist der "Cospuden" bis zu 57 Meter tief. Eine Hinterlassenschaft des Braunkohlentagebaus, mit glasklarem Wasser. Wir ließen genügend Vorsicht walten und erreichten den Hafen Zöbigker unbeschadet. Der Rückweg über den See war schon etwas entspannter, bei zeitweiligem Sonnenschein. Im Verlauf der Fahrt ergoß sich dann aber doch ein ergiebiger Schauer über uns, den das Blätterdach der aufgesuchten Bäüme nicht mehr ganz auffangen konnte. Im großen Gemeinschaftsraum war es später sehr gemütlich, auch dank des Holzofens, der zum auftrocknen der Kleidung gute Dienste leistete.

Auch am 4.10. fuhren einige Unentwegte eine letzte Tour. Auf teils neuen Wegen wurde der Stadthafen Leipzig erreicht. Dort stärkten wir uns und freuten uns übers Wetter, denn es war zum "Draussensitzen" angenehm. Leider war eine Weiterfahrt in die Saale nicht möglich, da die erforderliche Bauarbeiten seit Jahren eingestellt sind. Nur wenige Meter Kanal fehlen noch für die Erschließung weiterer, weitreichender Wasserwege. So blieb nach der kleinen Stärkung im Hafenrestaurant nur die beschauliche Rückfahrt in unser Lager. Im Gemeinschaftsraum wurde es wieder gemütlich, der Holzofen trug seinen Teil dazu bei.

Für mich war es die zweite Fahrt, mit dem CKC und überhaupt. Erstmalig fuhr ich Schleuse, Schleusenrutsche und See (bei Seegang).

Herzlichen Dank für die freundliche, tatkräftige Unterstützung beim Fahren.

Herzlichen Dank auch für die freundliche Aufnahme insgesamt und die netten Stunden.

Helmut Strippelmann