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04/16/17

Ein Tag mit CKC-Kanuten

Um 15.00 Uhr trafen wir uns in unserem neuen Stadtmuseum, 25 Mitglieder, um an einer Führung teilzunehmen. Nachdem unsere Horde komplett war, wurden wir von unserer Führerin(auf Zeit), die uns durch die verschiedenen Abteilungen leitete, freundlich begrüßt.

Anfangs gab es Anschauungsunterricht anhand von verschiedenen Modellen und Grundrissen, die über die Entstehung unserer Stadt berichteten - von den Anfängen einer Burg, Ansiedlung von Menschen aus der Umgebung, die ein Handwerk beherrschten, von Landgrafen, die Menschen in unser Hessenland holten, welche nach etlichen Kriegen hier ein neues Zuhause erhielten. Ganz uneigennützig war das nicht, die Landgrafen wollten sich Ruhm und Anerkennung verschaffen, so gab es u.a. Silberschmiede, Glaskünstler, Webereien Baumeister. Unter ihnen waren viele Hugenotten. Was es nicht gab wurde außerhalb verpflichtet, so entstanden repräsentative Bauten wie der Herkules, die Orangerie.

Weiter ging es in der Kasseler Geschichte mit der Zeit der Industrialisierung, der Fortschritt ließ sich nicht aufhalten. Es entstanden bekannte Fabriken wie Henschel, Gottschalck etc.  Es kam der erste Weltkrieg Not, Hunger, Hoffnung, dann das Dritte Reich, wieder Krieg, Leid, Not und Hunger. Dies alles ist im Stadtmuseum in mehreren sehr anschaulich gestalteten Abteilungen dargestellt. Die letzte Abteilung zeigt den Wiederaufbau und die Entwicklung bis heute mit vielen Gegenständen aus der Zeit ab den 50-er Jahren. Hier wurde der Geräusch-Pegel zunehmend lauter, da einige unserer, nennen wir Sie Senior-Kanuten, vieles wiedersahen, was sie von früher kannten. Dauer der Führung 2-Stunden, die Informationen waren fundiert, die Abteilungen gut gegliedert-kurzum, das Stadtmuseum ist sehenswert.

Wer noch Muße hatte, konnte die Ausstellung

„Mein Kassel“ sehen.

 

Diejenigen die die Nase noch nicht voll hatten, trafen sich um 18.00 Uhr im CKC.

Grund: Einweihung der neuen Vereinsfahne. Nachdem alle eintrudelten, ging es zum Fahnenmast-Salut-Applaus, als unser neues Emblem oben war. Sie wurde gestiftet. Der Stifter wollte nicht genannt sein. Gisela, wir sagen nichts, nur Danke!

 

Um 19.00 Uhr war Grüne Soße Essen angesagt. Die Tische waren schön gedeckt, die Zeit verstrich und es sagte jemand: Jetzt habe ich Hunger - ich war es nicht! Doch als uns die Teller sogar noch serviert wurden, war alles wieder gut. Der Saal versank kurzzeitig in eine gefräßige Stille. Doch dann kam es wie es kommen musste-es wurde um Nachschlag gefragt. Diesmal gehörte ich dazu. Doch da nicht mehr von Allem reichlich da war, gab ich sogar einem Senior Kanuten noch eine Kartoffel ab. Ich hoffe, das wird als Kameradschaft gesehen.

Vielen Dank an alle, die uns dieses Essen gezaubert haben! Zum Abschluss wurden noch lebhaft Gedanken ausgetauscht und schon war unter Scherzen und Lachen ein weiterer Tag zu Ende gegangen. Einen großen Dank nochmals an alle.

 

Euer Mikel